Monster 2028

MEDIENMITTEILUNG

Monster Chetwynd als Gastkünstlerin der Schweizerischen Plastikausstellung 2028

Die Stiftung Schweizerische Plastikausstellung freut sich, Monster Chetwynd (*1973) als Gastkünstlerin für die vierzehnte Schweizerische Plastikausstellung bekanntzugeben. Die Ausstellung wird im Sommer 2028 stattfinden.

Sieben Jahre nach Thomas Hirschhorn und seinem Werk für Robert Walser setzt die SPA erneut auf die Einladung einer einzelnen Künstlerin. Erstmals in der über siebzigjährigen Geschichte der Ausstellung wird diese Ausgabe von einer Frau geprägt. Die in Zürich lebende britische Künstlerin Monster Chetwynd verfolgt seit zwanzig Jahren ein facettenreiches, karnevaleskes künstlerisches Schaffen, in dem sich kunsthistorische Referenzen auf spielerische Weise mit Popkultur vermischen. Ihre Arbeiten wurden weltweit gezeigt; 2025 widmete ihr das Kunsthaus Zürich eine grosse Retrospektive.

Für die SPA möchte Monster Chetwynd in Zusammenarbeit mit dem Kurator Raphael Gygax ein Projekt entwickeln, das sich im Sommer 2028 über mehrere Orte der Stadt erstrecken soll und Fragen von Macht, sozialer Gerechtigkeit und Utopie im öffentlichen Raum thematisiert. Rund um ihre neu interpretierten plastischen Arbeiten können verschiedene Formate entstehen: Performances, Konzerte und Workshops.

Die Stiftung SPA plant für die Umsetzung dieser ambitionierten Ausgabe ein Budget von einer Million Franken. Ein Drittel davon soll aus privaten Mitteln finanziert werden. Die Stadt Biel beteiligt sich mit CHF 300’000.– und setzt damit ihr langjähriges Engagement für die Schweizerische Plastikausstellung fort.

Um ihre Aufgabe erfolgreich wahrnehmen zu können, hat die Stiftung SPA zudem ihre Organisation neu strukturiert. Die Präsidentschaft liegt neu bei Cédric Nemitz und Liv Enya Torresan. Weitere Mitglieder der Stiftung sind Stanislas Zimmermann, Julien Steiner, Glenda Gonzalez Bassi, Romeo Burkhalter und Paul Bernard.

Tobia Bezzola wirkt zudem als externer Berater mit, während Jenna Paratte das Sekretariat führt.

Zudem wurde vereinbart, dass das KBCB, das Kunsthaus Biel, künftig eine zentrale Rolle bei der Organisation und Begleitung der Ausstellung übernehmen wird.